Warum sind Social Media Ads so wichtig für das Jahr 2018?

Besonders Unternehmen, die früh auf den „Social Media Train“ aufgesprungen sind, leiden massiv unter den Einbußen in puncto Reichweite auf Facebook, Instagram & Co. Über Monate oder sogar Jahre hinweg wurde eine treue und aktive Followerschaft aufgebaut, aber es wird immer schwieriger, die eigenen „Fans“ auch wirklich zu erreichen. Das liegt besonders an den Algorithmen der Userfeeds. Facebook will, dass dem Nutzer nur die interessantesten Inhalte dargestellt werden. Um alle User auf der eigenen Seite zu erreichen, muss man also bezahlen. Das ist natürlich frustrierend, aber mal Hand aufs Herz: Welches Marketinginstrument mit einer solchen Geltung ist heutzutage noch kostenlos? Man kann einen Social Media Post ohne weiteres mit einer Anzeige in der Zeitung vergleichen, und da beschwert sich ja auch niemand über die anfallenden Kosten. Das haben sich auch Mark Zuckerberg, Jeff Weiner und Co. gedacht. Lange genug wurde kostbare Reichweite einfach verschenkt.

 

Was heißt das für Social Media Marketing?

Ist das der Anfang vom Ende? Ist somit einer der größten Vorzüge von Social Media hinfällig? Ganz so dramatisch ist es natürlich nicht. Auch organisch bzw. kostenlos erreicht man weiterhin einen großen Teil der Follower. Die organische Reichweite wird nach wie vor von der Taktung und der Interaktion abhängig gemacht. Wenn man also aktive Fans hat und interessanten Content teilt, profitiert man weiterhin kostenfrei von der – zum Teil hart erarbeiteten – Reichweite der Unternehmensseite. Zusätzlich achtet Facebook mittlerweile gesondert auf den Inhalt der geteilten Beiträge. Bei anstößigem Content wird der Ersteller abgemahnt, und im schlimmsten Fall kann Facebook sogar Beiträge löschen oder ganze Seiten sperren. Aber all das hat auch einen sehr guten Grund!

 

Soziale Medien wollen wieder „sozialer“ werden

Natürlich kommt einem zunächst in den Sinn, dass die sozialen Netzwerke die eigenen Umsätze steigern möchten, und in gewissem Maße ist das auch bestimmt so, aber hinter dem Wandel steckt weitaus mehr. Im Falle von Facebook beispielsweise möchte sich Mark Zuckerberg damit gegen Spam, Fake-News und allgemein gegen anstößigen Content zur Wehr setzen. Durch gezielteres Filtern soll verhindert werden, dass der Feed des Users mit irrelevanten Postings überfrachtet wird, und durch erweiterte Targeting Möglichkeiten sollen Ads besser platziert werden. Bevor ein Beitrag oder eine Kampagne beworben wird, wird sie zunächst von Facebook geprüft und anschließend entweder freigegeben oder abgelehnt. Genauer betrachtet profitieren wir also von den Veränderungen – vorausgesetzt, wir sind bereit einen Teil unseres Werbebudgets in soziale Medien zu investieren, was im Jahr 2018 eigentlich außer Frage stehen sollte. Warum? Um noch einmal auf den Vergleich mit der Zeitung zurück zu kommen: Keine Zeitung dieser Welt hat auch nur im Ansatz das Potential, bei gleichem Budget im Hinblick auf die Reichweite bei Facebook und Co. mitzuhalten. Ein weiterer großer Vorteil, der das Online-Marketing im Allgemeinen betrifft, sind die zahlreichen Monitoring und Reporting Möglichkeiten. Kein anderes Medium macht deine Zielgruppe so transparent, und mit keinem anderen Medium kann man das Targeting so präzise gestalten! Es war noch nie so einfach zum einen herauszufinden, wer deine Zielgruppe ist, und zum anderen eben jene zu adressieren.

 

Was muss ich tun?

An Facebook, LinkedIn und Co. kommt man im Jahr 2018 einfach nicht mehr vorbei, wenn man im Online-Marketing aktiv werden will. Jetzt heißt es umdenken: Es ist an der Zeit, festes Social Media Budget in die Marketingaktivitäten einzuplanen, um die immense Reichweite und die hervorragenden Targeting Möglichkeiten zu nutzen. Die Plattformen ermöglichen völlig neue und effiziente Conversionstrategien. Über die sozialen Medien können bspw. Blogbeiträge an den Mann gebracht oder offline Veranstaltungen beworben werden. Social Media Marketing bleibt nach wie vor ein unschlagbar günstiges und dabei effizientes Marketingtool.

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